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Gastfamilienausflug zur Geiserschmiede

Hallo, ich heiße Mana Hideshima, und bin eine Austauschschülerin aus Japan.

Seit diesem Februar lebe ich in Deutschland.

Dieses mal berichte ich über einen Ausflug mit AFS.

Teilnehmer : 3 Gastschülerinnen (aus Norwegen, Thailand, Japan), Gastfamilie, AFS Betreuer


Zuerst haben wir die Geiserschmiede besucht.

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter hat eine Präsentation über die Entwicklungsgeschichte gezeigt. Wir haben viele Erklärungen bekommen, und nachher haben wir mit ihm die Gebäude besichtigt.

Dort sind viele alte Produkte und Werkzeuge des Schmiedhandwerkers ausgestellt. Jeder Schmied hat seine Arbeiten mit einem Markenzeichen gekennzeichnet. Die Stempel, die er dafür verwendet hat haben mich beeindruckt. Wir haben auch das Wasserrad besichtigt. Alle Kraft die in der Schmiede gebraucht wird, kommt von dem großen Wasserrad, das mit dem Wasser der Bühlot betrieben wird. Mit dieser Wasserkraft wird der große Schwanzhammer betrieben, der dem Schmied sehr viel schwere Arbeit abnimmt. Weiterhin wird mit der Wasserkraft der Schleifstein, ein Stromgenerator, und ein Gebläse angetrieben.

Zu der Schmiede gehört auch eine alte Schnapsbrennerei, in der heute immer noch Schnaps gemacht wird.


Jetzt kann man viel schneller, und feiner Schnaps machen, aber früher hat man viel Zeit gebraucht. Ich kann mir vorstellen, ein Mann sitzt vor dem Schnapsbrenner und wahrscheinlich liest er eine Zeitung um die Zeit totzuschlagen. Ah, bitte vergessen Sie nicht, er muss eine Tabakspfeife im Mund halten.

Und 3 Austauschschülerinnen haben kleine Werke aus einer Eisenstange gemacht. Zuerst muss man die Eisenstange heiß machen, dann sofort mit dem Hammer schlagen. Ich finde, diese Arbeit ist sehr anstrengend. Mit dem Hammer zu schlagen ist sehr schwer. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter hat uns geholfen, und wenn er den Hammer benutzt, hat sich die Eisenstange wie von Zauberhand verändert.

Wir haben dieses Museum verlassen, und haben noch eine Wanderung in Bühlertal gemacht. Auf der Emil-Kern-Hütte haben wir gehalten. Da gibt es eine schöne Bank, und wir haben uns erholt. Die Aussicht war echt schön. Viele Berge, großer Himmel, Reben.... und wir haben den schönen Ton von den Kirchenglocken gehört. Wir sind etwa 1 Stunde da geblieben.

Am Abend waren wir im Restaurant, Affentaler Wein- und Bierstube. Ich habe Käsespätzle gegessen. Das schmeckt mir gut.

Das war's. Ich danke Ihnen, dass Sie bis zum Ende gelesen haben.

Mana Hideshima